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HINWEIS ZUM "NEUEN" WAFFENGESETZT (22.02.2008)

ANSCHEINSWAFFEN: Das Führen von Anscheinswaffen - das sind Nachbildungen, die echten Schusswaffen täuschend ähnlich sehen - wird verboten. In der Vergangenheit gab es immer wieder Polizeieinsätze, bei denen im Extremfall Beamte vor der Entscheidung standen, von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, weil sie ein Imitat nicht von einer echten Waffe unterscheiden konnten. Anscheinswaffen können nur noch im abgetrennten Privatbereich benutzt werden. Für den Transport wird ein verschlossenes Behältnis vorgeschrieben. Verstöße können mit einem Bußgeld bis zu 10.000 Euro geahndet werden.

Ausgenommen von dem Verbot sind Gegenstände, die erkennbar zum Spiel, für Brauchtumsveranstaltungen bestimmt oder Teile historischer Sammlungen sind. Erlaubt bleibt die Verwendung bei Foto-, Film- und Fernsehaufnahmen sowie bei Theateraufführungen.

SOFTAIR-WAFFEN: Das sind Schusswaffen, bei denen mit geringer Bewegungsenergie Plastikkugeln verschossen werden. Der im bisherigen Waffengesetz vorgesehene sehr niedrige Richtwert muss wegen der EU-Spielzeugrichtlinie hochgesetzt werden. Verletzungen sollen auch beim neuen Wert unmöglich sein, solange - wie vorgeschrieben - die Augen geschützt sind.

MESSER: Mit der 2003 in Kraft getretenen Änderung wurden Wurfsterne, Spring-, Fall-, Faust- und Butterflymesser verboten. Weil die Verwendung von Messern bei Straftaten erheblich zugenommen habe, wird jetzt auch das öffentliche Führen von Hieb- und Stosswaffen, von Einhandmessern und von Messern mit einer feststehenden Klinge von mehr als zwölf Zentimeter Klingenlänge verboten. Erlaubt ist das Führen derartiger Messer bei der Berufsausübung, der Brauchtumspflege oder beim Sport.

ERBWAFFEN: Nach dem bisherigen Waffengesetz läuft das sogenannte Erbenprivileg am 1. April 2008 aus. Danach durften Nachkommen ererbte Schusswaffen auf Antrag weiterhin behalten, auch wenn sie selbst kein Bedürfnis zum Besitz einer Waffe nachweisen konnten. Künftig müssen Erben diese Waffen mit einem technischen Blockiersystem sichern.

KENNZEICHNUNGSPFLICHT: Einzelne wesentliche Waffenteile (Lauf, Griffstück, Verschluss) müssen nur dann gekennzeichnet werden, wenn sie auch einzeln gehandelt werden. Bei zusammengesetzten Waffen reicht die Kennzeichnung eines wesentlichen Teiles aus: bei Langwaffen am Lauf, bei Kurzwaffen am Griffstück. Kulturhistorisch wertvolle Waffen sind von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen, um sie nicht zu beschädigen.

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